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Amerika - ein Land voller Gegensätze



Geschichte

USA - Quelle: fotolia ($) Die Gründungsidee der englischen Vorväter vom heiligen Gewinnstreben hat sich am stärksten verwirklicht.
Diese Nation ist ja auch aus einer Idee geboren, der Vorstellungskraft ihrer Gründungsväter. 1776 ist das Geburtsdatum der Unabhängigkeitserklärung. 1815 gewinnen die Amerikaner das letzte Gefecht im zweiten Krieg gegen England - die USA sind frei!
Schon 1823 verkündete Präsident Monroe die Doktrin : Amerika den Amerikanern. Das war aber nicht nur eine Abwehr gegenüber dem anderen Amerika. Bolivien kommt von Bolivar, dem Befreier, Kolumbien kommt von Kolumbus, dem Entdecker.
Wenn die Amerikaner je in Gefahr waren, der Größe des Landes zu unterliegen, dann dort, wo es am wildesten und am weitesten ist - im Wilden Westen.
Der Scout und der Cowboy, der Fährtensucher und der Mann im Sattel wurden zu Helden des ausgehenden 19. Jahrhunderts und später in ihrer Darstellung in Wild-West-Filmen. In der feindseligen Weite entstand auch jene Wagenburg-Mentalität, die bis heute in Amerika nach hält. Vor dem Angriff verschanzen sich die Pioniere hinter ihren Conestoga - Wagons, und aus der Verteidigung heraus gewinnen sie schließlich die Schlacht.

2 Metropolen

Wen mitten in der Nacht die Lust auf einen Einkaufsbummel oder einfach nur der Hunger überfällt, wem der Sinn nach nächtlicher Unterhaltung steht, der ist in der Stadt New York, die niemals schläft bestens aufgehoben. Eines der wichtigsten Sehenswürdigkeiten, ist die Freiheitsstatue, die sich im New Yorker Hafenbecken erhebt. Sehr beeindruckend ist die unvergleichliche Skyline New Yorks oder der Besuch ins Innere der Stadt, mit ihren vielen Straßenschluchten.

Bosten ist die Denkschule Amerikas. Hier werden Sie die historische Bedeutung der Stadt kaum mehr erahnen können. Die moderne Metropole bietet wenige architektonische Verweise. Eines die auf die Geschichte der Stadt verweisen ist das Old State House aus dem Jahre 1713. Als Besucher sollten Sie sich das Kennedy - Museum nicht entgehen lassen. Von hier aus haben Sie einen atemberaubenden Blick auf das Meer, den Hafen und die Skyline.

Regionen

Vom Atlantik bis zum Pazifik, von der mexikanischen bis zur kanadischen Grenze entfaltet Amerika Naturwunder und Wunderwerke der Technik in einer Kombination, die Besucher aus aller Welt anzieht und in Staunen versetzt.

Am nächsten ist Ostküste dran, sehr englisch in Neu England, sehr spanisch in Florida, sehr deutsch in Pennsylvania. Die Engländer haben in die Hügellandschaft malerische Dörfer gebaut, die besonders vor der Herbstlaub - Kulisse glänzen, und auf die Küstenfelsen Villen gesetzt, die an Zahl und Pracht in Europa nicht ihresgleichen finden.
Die Spanier haben den Süden mit ihrem Baustil geprägt, den auch die Touristensilos von heute nicht verdrängen konnten. Der hispanische Nachschub aus Kuba hat zudem die Küche Floridas reicher gemacht.
Die Mennoniten aus Krefeld und die Gefolgsleute von Jacob Ammon, die Amish, haben in Pennsylvania die Zeit angehalten. Sie fahren keine Autos, sondern Pferdewagen. Sie lesen die Bibel bei Kerzenlicht. Sie bestellen die Felder mit Hacke und Pflug und bauen biologisch an.

Die bunte Mischung der Menschen ist die eine Attraktion der Ostküste, die andere besteht aus den Stein und Stahl gewordenen Visionen ihrer großen Erfinder, von den gewaltigen Brücken bis zu den himmelsstürmenden Städten.
Am fernsten liegt Kalifornien mit seinem steten Zuwanderstrom aus Asien, Die Chinatown von San Francisco ist die größte Amerikas und das Koreanerviertel von Los Angeles schluckt jedes Jahr ein paar weitere Straßenzüge. An den Eliteuniversitäten Stanford sind die Japaner die Fleißigsten Studenten und den Servicebetrieb der Gesellschaft dominieren die Filipinos.

Am fremdesten schließlich ist und das eigentliche Amerika, die Tiefe der Nation: Kansas, Nebraska, North - und Southdakota, Oklahoma oder Iowa und auch Arkansas, bis aus diesem Bundesstaat ein amerikanischer Präsident erwuchs. Dabei ist Oklahoma das Land des roten Mannes, sind die Dakotas ein Kleinod der Natur und reproduzierten Iowa und Kansas Getreide für die ganze Welt.

Dieses Herzland der Nation wird eingerahmt von den Rocky Mountains im Westen und dem Mississippi im Osten. Die Rockies sind das Rückgrat Amerikas, und der große Strom ist die Schlagader. Der mächtige Gebirgszug findet eigentlich nur dort unser Interesse, wo er in so genannten Mesas und Buttes zerbröckelt, in Hochplateaus und Felspfeiler - Kulissen für die Filmindustrie.
Der Old´Man River, wie die schwarzen Sklaven den Mississippi einst besangen, zieht den Besucherstrom meist nur an seinem Anfang und seinem Ende an. Die Hauptstadt des Flussanreinerstaates Illinois ist Chicago, sicherlich die amerikanischste unter den Metropolen. Die USA sind überall bunt gemischt, aber nirgendwo haben sie dich auf einen so gemeinsamen Lebenswandel und Baustil geeinigt.
Von einem auch in Amerika besonderen Flair ist New Orleans, die Stadt vor der Mündung des großen Flusses. Hier bestimmt Frankreich den Grundton, Spanien setzt den Kontrapunkt; hier erkennen sich die Südstaaten mit ihrer Pflanzenherrlichkeit wieder und geben die Schwarzen den Rhythmus an.

Amerika ist so hoch wie die Wolkenkratzer oder das Gewinnstreben und tief wie der Grand Canyon oder die Frömmigkeit. Aber die Weite beherrscht die anderen Dimensionen, sie eher notwendige Ergänzung. Wenn man zum Beispiel Höhe gewinnt, wird diese Weite erst sichtbar - vom Renaissance - Tower in Detroit beispielsweise. Wenn Sie in die Canyons steigen, kommt Ehrfurcht auf, vor der gewaltigen Einöde, aber auch vor der Überwindung der Einsamkeit durch die Zivilisation.

Surfitpp: Hawaii - USA, aber anders

Gastautor: "michidavinca"


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