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Arnika - vielseitige Heilpflanze in der Naturmedizin



Arnika - Foto: Bernd Haynold - Lizenz: Creative Commons — Namensnennung-Weitergabe
Foto: Bernd Haynold - CC BY-SA 3.0
Arnika ist seit den Tagen der Hildegard von Bingen eine bekannte und vielseitige Heilpflanze.In der Naturmedizin findet sie vor allem Verwendung in Tinkturen und Salben und ist besonders hilfreich bei der Behandlung von Zerrungen von Muskeln und Sehnen, Prellungen, Quetschungen und Blutergüssen auch nach Operationen. Bei Stürzen, stumpfen Verletzungen bei Sport und Spiel, Unfällen am Arbeitsplatz oder im Haushalt hat sich das Einreiben mit einer solchen Heilsalbe bewährt, auch in flüssiger Form als Arnikatinktur.

Arnikasalbe für schmerzende Beine und Füße ist besonders wirksam, auch als Heilsalbe bei geschwollenem Gewebe. Daher sollte dieses Einreibemittel in keiner gut sortierten Hausapotheke fehlen. Für Umschläge bei Prellungen und Zerrungen ist Arnikatinktur ein zuverlässig und rasch wirkendes Naturheilmittel.

Wirkam als Heilsalbe in der Naturmedizin

Als Heilsalbe hat sich Arnika für die äußerliche Anwendung besonders bewährt. Die innere Anwendung in Form von Tee zur Anregung von Blutkreislauf und Stoffwechsel ist wegen der das Herz schädigenden Wirkung heute nicht mehr gebräuchlich bzw. verboten. Wurzeln und vor allem Blüten der angenehm riechenden und gelb blühende Pflanze, bekannt auch als "Bergwohlverleih", sind als Grundlage für Tinkturen und Salben für die Behandlung unblutiger Verletzungen unverzichtbar in der Naturmedizin.

Arnikasalbe und Arnikagel als vielseitig einsetzbares Naturheilmittel

Arnikasalbe gibt es in guter Qualität ohne chemische Zusätze in der Apotheke, in Reformhaus und Bioladen, in gut sortierten Drogerien und im Internet. Auf keinen Fall sollte man diese Heilpflanze selber pflücken, da sie in Deutschland unter Naturschutz und auf der Roten Liste der gefährdeten Arten auf Stufe 3 steht. Der Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker berät bei der richtigen Anwendung als Naturheilmittel.

Die Naturmedizin nutzt vor allem die ätherischen Öle der Arnikablüten, die als antiseptisch und entzündungshemmend sowie antibakteriell gelten und auch bei Rheuma und Arthritis den Heilungsprozess unterstützen. Als sehr hilfreich bei geschwächten Venen und Krampfadern hat sich das Einreiben mit Arnikasalbe oder kühlendem Arnikagel erwiesen.

Kinder ziehen sich beim Toben und Spielen oft Prellungen und Blutergüsse zu, hier erweist sich das Mittel als zuverlässig und nebenwirkungsarm. Auf keinen Fall sollte man die Salbe auf offene Wunden reiben, da es dabei zu Entzündungen kommen kann. Für solche Zwecke empfehlen sich mit etwa Ringelblumen-Salbe andere Naturheilmittel.

Arnikatinktur in der Ersten Hilfe

Arnikatinktur ist das ideale Mittel zur natürlichen Behandlung von nicht blutenden Wunden. Daher wird die Arnika auch „Erste-Hilfe-Kraut“ genannt. Verdünnt auf einen Umschlag gegeben oder direkt auf die betroffene Stelle gerieben, stellt sich die lindernde und schmerzstillende Wirkung bereits nach kurzer Zeit ein. Wie die Salbe sollte auch Arnikatinktur nie auf eine offene Wunde aufgetragen werden, auch nicht in verdünnter Form.

Arnikatinktur hilft bei Gelenkschmerzen, Zerrungen und Stauchungen, etwa nach körperlicher Überanstrengung oder Sportunfällen: Ein Umschlag mit diesem Naturheilmittel unterstützt den Heilungsprozess und beugt Oedemen vor. Neben den heilsamen ätherischen Ölen enthält Arnika Flavonoide, kleine Wunderwaffen gegen die durch Umweltgifte und Stoffwechselstörungen in unseren Körper dringenden freien Radikalen. Allergiker sollten sich auf jeden Fall medizinisch beraten lassen vor der Verwendung von Arnika.


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