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Schokoladenmassage - Wellness mit Glückshormonen



Schokoladenmassage - Foto: Fotolia
© Yanik Chauvin - Fotolia
Eine Schokoladenmassage ist wegen ihrer sinnlichen Note besonders bei Frauen zunehmend beliebt und gehört zum ausgefallenen Verwöhnprogramm trendiger Beauty-Pflege. Genau das Richtige für all Jene, die sich einmal nicht kalorienreich mit Schokolade zum Frühstück verwöhnen wollen, sondern auf Genuss ohne Reue und ohne Angst vor Fettpölsterchen setzen. Ein ganz neues Gefühl sinnlicher Wellness.

Hot-Chocolate-Massage als sanfte Verwöhnkur mit köstlich duftender warmer Kakaobutter und einem guten Massageöl setzt Serotonine, die berühmten Glückshormone frei, ohne dem Körper unnötige Kalorien zuzuführen. Eine seidenweich zarte Haut, die verführerisch duftet, und ein euphorisches Hochgefühl machen eine solche Behandlung durch sanft streichende Hände zu einem Höhepunkt verwöhnender Wellness.

Hot-Chocolate-Massage für Enstpannung und Beauty

Hot-Chocolate-Massage bedeutet nicht, dass dabei simple geschmolzene Vollmich- oder Zartbitter-Schokoladen aus dem Supermarkt zum Einsatz kommen. Diese sind wegen ihrer Zusatzstoffe, des geringen Kakao- und hohen Zuckergehalts für eine äußerliche Anwendung ungeeignet. Außerdem erkaltet herkömmliche Schokolade nach dem Erwärmen viel zu schnell und würde auf dem Körper eine unangehme krümelige Masse hinterlassen. Nur speziell für den Kosmetikbereich entwickelte Kakaobutter eignet sich für Massage und Beauty.

Die speziell für Masssage-Zwecke hergestellte Schokoladenmasse ist naturrein, frei von chemischen Zusätzen und hat einen Schmelzpunkt, der in etwa der menschlichen Körpertemperatur entspricht. Weich und wohlig warm wird sie vermischt mit Massageöl in sanften, weiträumigen Strichen auf die Haut aufgetragen und hüllt den Körper ein wie eine wärmende und wohlduftende Hülle. Dabei wird die Haut nicht geknetet, gewalkt oder geklopft, sondern im Einklang mit asiatischen Massagetechniken sanft und ausgiebig mit den Handflächen bestrichen. Diese Technik zählt zu den sanftesten und entspannendsten unter den Massagen.

Schokoladenmassage als Wellness mit sinnlicher Note

Wellness mit zartem Schokoladenschmelz beginnt vor der eigentlichen Massage mit einer anregenden Vorbehandlung: Die von Alltagsstress und schädlichen Umwelteinflüssen beeinträchtigte Haut freut sich über ein sorgfältiges Peeling, um überschüssige Hautschüppchen los zu werden. Fachkundig geschulte Masseure verwenden dazu einen speziellen Massage-Handschuh, beliebt ist auch ein belebendes Einreiben des Körpers mit einer Peeling-Mischung aus hochwertigem Kaffee, Koriander und anderen Gewürzen.

Nach der Wellness-Behandlung, die ungefähr eine bis anderthalb Stunden dauert, ruhen Körper und Seele noch eine Zeitlang warm verpackt wie ein Schokoladenbonbon in einer Folie. Anschließend wird die nicht klebende Masse unter der Dusche entfernt, die Haut fühlt sich wunderbar seidenweich an und duftet sanft wie ein köstliches Praliné. Paare, die einander auch zu Hause mit sinnlich süßem Schoko-Flair verwöhnen wollen, lernen in Kursen die entspannende Technik der Schokoladenmassage.

zum Thema Schokolade:

Schokoladenmuseum Köln

Nicht nur der zarte Schmelz auf der Zunge, sondern auch der Anblick feinster Schokolade lassen die Sinne schweben. Nicht umsonst zählt Schokolade zu den Glücklichmachern und ist gerade deshalb so beliebt. Diese Tatsache führet auch Dr. Hans Imhoff eines Tages zu der Idee ein Schokoladenmuseum entstehen zu lassen. Nach der Sanierung der Stollwercke, die er dadurch wieder an die Spitze des Weltmarktes führte, erfüllte sich Dr. Hans Imhoff am 31.10.1993 einen Traum und eröffnete im Kölner Rheinauhafen sein Schokoladenmuseum.

Linktipps:
Film zum Schokoladenmuseum in Köln (Beitrag auf Cityinfo-Koeln.de)
Köln Reiseführer

Jährlich finden über 650.000 Besucher den Weg in den Kölner Stadtteil Altstadt-Süd und begehen das große Areal auf der Rheinauhalbinsel. Hier in der Ausstellung wird die globale Geschichte der Schokolade in beeindruckender Weise wiedergegeben. Beginnend bei den Olmeken der mittelamerikanischen La-Venta-Kultur, über das indigene Volk der Mayas und der mesoamerikanischen Kultur der Azteken bis zur modernen Produktion von Schokolade finden die Besucher alles Wissenswerte.

Sehr anschaulich findet man die Geschichte der Kakaobohne, die vermutlich um 1500 v. Chr. von den Olmeken kultiviert wurde. Die Mayas betrieben um 600 n. Chr. einen akribischen Anbau des Kakaobaumes und nannten ihren Wasser- Kakaotrunk Xocolatl. Der für ein göttliches Getränk gehaltene Extrakt galt als berauschendes Lebensmittel und durfte nur von Kriegern, Priestern und auch nur an Opfertagen verzehrt werden. Teilweise diente die Kakaobohne auch als Zahlungsmittel, hierzu mussten sie allerdings besonders schön und gut gewachsen sein. Nicht Kolumbus war es, der die Kakaobohne dann nach Europa brachte, sondern die spanischen Eroberer des Führers Hernán Cortés im Jahr 1528. Erstmals als Getränk serviert, fand es 1544 am spanischen Hof seinen erfolgreichen Einstand, allerdings nur mit viel Zucker versehen. Der Holländer Jan Jantz von Huesden, schenkte 1673 in Bremen, erstmals öffentlich Schokolade aus, was dazu führte, dass im 18./19. Jahrhundert der Kakaotrunk populär wurde. Allerdings blieb dieser Genuss nur den Adeligen vorbehalten, da sich sonst niemand dieses hoheitsvolle Getränk leisten konnte. Als Erfinder der Schokolade galt ebenfalls ein Holländer, Coenraad Johannes van Houten, presste und zermalte die Bohne und spaltete damit die Kakaobutter vom Kakao ab. Dies ist bis heute das übliche Verfahren zur Herstellung von Schokolade.

Sehr anschaulich und hautnah, zeigt das Kölner Imhoff Schokoladenmuseum naturnahe Kakaobäume in einem begehbaren Tropenhaus. Ein Miniaturnachbau der Produktionsanlage ermöglicht dem Besucher den Einblick in die Herstellung und darf später sogar probieren. Ein drei Meter hoher Schokoladenbrunnen in dem von Mitarbeitern Waffeln eingetaucht und verteilt werden, sorgt ebenso für große Bewunderung. Ferner werden viele antike Werkzeuge, Schalen und Apparaturen zur Schau gestellt. Ein gut sortierter Shop mit vielen Pralinen und dem Schwerpunkt auf Lindt-&-Sprüngli-Produkten (Betreiber seit 2006), laden den Besucher ein, kleine Schätze mit nachhause zu nehmen.


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